PEP-Medikamente senken nachweislich das Risiko einer HIV-Infektion deutlich, wenn sie unmittelbar nach der Exposition eingenommen werden. Studien haben gezeigt, dass eine PEP-Behandlung, die innerhalb von 72 Stunden nach der Exposition begonnen wird, das Risiko einer HIV-Übertragung um bis zu 80 % reduzieren kann.
PrEP-Medikamente haben sich bei konsequenter Einnahme gemäß ärztlicher Verordnung als hochwirksam zur Verhinderung einer HIV-Infektion erwiesen. Klinische Studien haben gezeigt, dass die tägliche Einnahme von PrEP das HIV-Infektionsrisiko bei Personen mit hohem Infektionsrisiko um mehr als 90 % senken kann