Beschreibung
IgG-Nahrungsmittel-MAP mit Candida + Hefe
Was misst dieser Test?
Dieser Bluttest, der mit Serum oder einem Trockenblutstropfen durchgeführt werden kann, misst
IgG-Antikörper gegen etwa 190 Nahrungsmittelallergene sowie gegen
häufige Hefen wie Candida albicans und Bierhefe
(Saccharomyces). Im Gegensatz zu IgE-Allergien, die Sofortreaktionen auslösen,
zählen IgG-Nahrungsmittelreaktionen zu den Spätreaktionen. Diese Reaktionen
können zu chronischen Symptomen wie Verdauungsbeschwerden, Migräne und Hauterkrankungen
wie Ekzemen beitragen, obwohl diese Ansicht
in der Schulmedizin noch immer kontrovers diskutiert wird.
Die Bestimmung der Candida- und Hefe-IgG-Werte hilft festzustellen, ob
eine erhöhte Immunreaktion vorliegt, die auf ein Hefepilz-Überwucherungsrisiko im
Darm hindeuten könnte. Ziel dieses Tests ist es, Nahrungsmittel zu identifizieren, die eine Immunreaktion
(über IgG) auslösen und dadurch eine leichte Entzündung im Körper verursachen können.
Für wen ist dieser Test am besten geeignet?
- Menschen, deren Ernährung reich an bestimmten Lebensmitteln ist (z. B. täglich Milchprodukte oder Weizen
), können IgG-Antikörper gegen diese Lebensmittel entwickeln. - Personen, die vermuten, dass bestimmte Lebensmittel Beschwerden verursachen, aber nicht genau sagen können, welche
(dieser Test kann Hinweise liefern). - Patienten mit chronischen Erkrankungen, die mit Ausschlussdiäten experimentieren
- Diejenigen, die Darmheilungsprogramme (wie z. B. Leaky-Gut-Protokolle) befolgen, möchten herausfinden, was
sie eliminieren sollten.
Klinische Anwendung
In der klinischen Praxis nutzen Ärzte diese Ergebnisse, um Eliminationsdiäten individuell anzupassen. Beispielsweise
kann bei einem hohen IgG-Wert gegen Milchprodukte, Gluten und Eier der Verzicht auf
diese Lebensmittel für einen bestimmten Zeitraum erfolgen, um zu beobachten, ob sich die Symptome bessern. Der IgG-Wert gegen Hefen gibt
Aufschluss darüber, ob eine antimykotische Behandlung erforderlich sein könnte. Dieser Test wird häufig in der
integrativen und naturheilkundlichen Praxis bei Patienten mit Reizdarmsyndrom, Migräne,
Fibromyalgie, Autismus, ADHS, Hautausschlägen, Gelenkentzündungen usw. eingesetzt, bei denen eine
zugrunde liegende Nahrungsmittelunverträglichkeit vermutet wird. Er liefert eine personalisierte Liste der
reaktionsauslösenden Lebensmittel (nach Antikörperwerten geordnet), die als Grundlage für Ernährungsumstellungen dient.

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